Rad-Orte, die Initiative für entspanntes Radfahren im Landkreis Kronach

 |  Die Rad-Orte  |  Andere Regionen  |  Richtlinien  |  Organisation  |  Allgemeines  |  Behörden  |

.

Wie läuft die Kommunikation mit der Stadtverwaltung Kronach? Erster Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein?

.

. Datum .

14. September 2018 Die Zweite Bürgermeisterin Angela Hofmann bittet in einer Pressemitteilung (abgedruckt z.B. im Fränkischen Tag am 14. September) "die Kronacherinnen und Kronacher, möglichst zahlreich an der Umfrage des ADFC ... teilzunehmen." Hintergrund sind der Fahrradklimatest des ADFC 2018 und der Stadtratsbeschluss vom 13. August, Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern zu werden.

22. August 2018 Die Rad-Orte-Initiative erweitert im Nachgang zur Stadtratssitzung vom 13. August 2018, was dort zu Fahrradabstellplätzen für die ohnehin zu überarbeitende Stellplatzsatzung der Stadt Kronach gesagt wurde.
[Das Schaffen einer Satzung für Fahrradabstellplätze hat der Stadtrat dann am 24. September gegen zwei Stimmen abgelehnt.]

15.August 2018 Die Rad-Orte-Initiative meldet dem Ersten Bürgermeister 19 weitere Rad-Orte im Zuständigkeitsbereich der Stadt Kronach. Und bittet: "Bitte teilen Sie mit, in welchem Zeitraum Sie diese und die vorher gemeldeten Rad-Orte behandeln wollen, damit wir den Meldern entsprechend Nachricht geben können."

15.August 2018 Die Rad-Orte-Initiative empfiehlt Wolfgang Beiergrößlein, Anfang September 2018 die Kronacher Bevölkerung über die Medien aufzufordern, sich am ADFC-Fahrradklimatest 2018 zu beteiligen (ohne eigenen Kostenaufwand).

13. August 2018 In der Kronacher Stadtratssitzung am 13. August fällt der Beschluss, dass die Stadt Kronach Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK Bayern) werden will. Ein grosser Schritt in Richtung Fahrradfreundlichkeit. Radverkehrsbeauftragter und erster Ansprechpartner ist Johannes Meitner, der kaufmännische Leiter der Stadtwerke.

4. April 2018 Die Rad-Orte-Initiative meldet vier neue wichtige Rad-Orte, und bittet um ein Gespräch.

31. März 2018 Die Rad-Orte-Initiative fragt nach, was es Neues zu den bisher gemeldeten wichtigen Rad-Orten des Ersten Bürgermeisters gibt.

20. März 2018 Die Rad-Orte Initiative weist Stefan Wicklein auf Ungereimtheiten im vorgetragenen Plan hin: Die innerstädtischen Knotenpunkte des Alltagsverkehrs wurden weder bestimmt, noch als Basis benutzt. Der Landesgartenschau-Park ist als zentrale Drehscheibe des Alltagverkehrs ungeeignet.
Die Rad-Orte-Initiative benennt die für Radwege nötigen jährlichen Haushaltsmittel laut des Nationalen Radverkehrsplans 2020: 8,00 bis 19,00 Euro pro Jahr und Einwohner, für die Stadt Kronach also 136.000 bis 323.000 Euro.

19.März 2018 Stefan Wicklein stellt in der Stadtratssitzung ein "Radwegekonzept" vor, bestehend aus einem mit groben Routen farbig markierten Übersichtsplan der Stadt (ohne die 12 eingemeindeten Gemeinden) und postuliert den Landesgartenschaupark als zentrale Drehscheibe für den Radverkehr. (Später relativiert Stefan Wicklein: Der markierte Stadtplan solle nicht "das Kronacher Radwegekonzept" darstellen.) In derselben Sitzung erwähnt der CSU-Fraktionsvorsitzende, dass für 2018 für das Radwegenetz 30.000 Euro im Haushalt eingestellt seien, und für 2019 100.000 Euro.

23. November 2017 Gespräch beim Ersten Bürgermeister. Das Rad-Orte-Team hatte dazu am 21. November eine Liste mit Fragen zugestellt.
  • Frage: Sieht die Stadt die Rad-Orte-Initiative als unerbetene Bürger-Einmischung oder als Mitarbeit/Hilfe?
    Antwort: Wolfgang Beiergrößlein beschwört die Notwendigkeit einer guten Zusammenarbeit
  • Frage: Wann wird der Erste Bürgemeister den Stadtverwaltungs-Abteilungen erlauben, die Radnetz-Aktivitäten zu den aus dem Rad-Orte-Meldeportal kommenden Lösungsideen zu beginnen?
    Antwort: Vorschläge für Verbesserungen seien nun ausschliesslich an ihn selbst zu richten, nicht an die zuständigen Abteilungen.
  • Frage: Wie stuft die Stadt den Rad- und Fuss-Verkehr im Hinblick auf Familienfreundlichkeit, Sicherheit (Zuzug, Tourismus, Eindämmung der Abwanderung) und Klima (Lärm und Schmutz, Verkehrswende) ein?
    Antwort: Das kann die Stadt nicht berücksichtigen; der Schuldenabbau hat Vorrang.
  • Frage: Erfordert der Anspruch "Mittelalterliche Altstadt" mehr oder weniger Kfz-Verkehr?
    Antwort: Kronachs Wirtschaft ist vorrangig vom ungehinderten Kfz-Verkehr abhängig, vor allem in der Innenstadt.
  • Frage: Welche Rad-/Fuss-Verkehrs-Massnahmen hat die Stadt in den letzten Jahren durchgeführt? Sollte die Stadt sich dafür in den Medien nicht loben, um die Zweifel in der radfahrenden Kronacher Bevölkerung zu besänftigen?
    Antwort: "Leute, die glauben, die Stadt tue nichts (für den Radverkehr), sind dumm. Und für Dumme rühre ich keinen Finger."
  • Frage: Welches sind die Konzepte und Pläne für die kommenden Jahre?
    Antwort: Radnetz-Planungen für die kommenden Jahre seien keine dokumentiert. Für die in den nächsten 10 Jahren vorgesehgene Neugestaltung (ca. 2027) der grossen Strassen, die Kronach durchqueren, habe man die Forderung nach Unterführungen für den Fuss- und Radverkehr gestellt. Auf mehrfaches Drängen von Michael Kestel nimmt sich die Stadverwaltung vor, bis ca. Mitte 2018 ein Radwege-Konzept zu erstellen, mit Einbindung der Knotenpunkte wie Schulen, Bahnhof, Firmen, Läden und Supermärkte, Versammlungsräume.
  • Frage: Wer ist zuständig für die Rad-Orte, die Peter Maaß (verstorben) übergeben worden waren?
    Antwort: Vorschläge für Verbesserungen seien nun ausschliesslich an ihn selbst zu richten, nicht an die zuständigen Abteilungen.
  • Frage: Erwägt die Stadt, eine Vollzeitstelle "Radnetz-Beauftragter" einzurichten (Empfehlung des Innenministeriums)?
    Antwort: Die Empfehlung gelte für das Landratsamt, nicht für die Stadt.


17. Oktober 2017 Das Rad-Orte-Team fragt nach, warum die versprochene Rückmeldung mit Ergebnissen der Abteilungsleiter-Besprechung Ende September nicht kam. Warum keinerlei Rückmeldung zu den ca. 35 Ende Juli überreichten Rad-Orte-Dokumentationen kam. Welche Richtung die Stadt Kronach in Sachen Radwegenetz einschlagen will.

18. August 2017 Wolfgang Beiergrößlein will die Anregungen der Rad-Orte-Initiative in einer Abteilungsleiterbesprechung Ende September thematisieren und sich dann melden.

Ende Juli 2017 Die Rad-Orte-Initiative übergibt dem Ersten Bürgemeister die Dokumentation zu vier Rad-Orten, und bittet um ein Gespräch. Parallel übergibt die Rad-Orte-Initiative direkt an die anderen Zuständigen innerhalb der Stadtverwaltung Dokumentationen zu 31 weiteren Rad-Orten, mit Kopie für den Ersten Bürgemeister.

12. Juli 2017 Wolfgang Beiergrößlein informiert über seine Entscheidungen zu Fragen der Rad-Orte-Initiative: Dieter Krapp, Sachgebiet 130 Öffentliche Sicherheit und Ordnung vertrete das Interesse der Fußgänger und Radler bei den Planungsvorhaben. Er sei Ansprechpartner der Rad-Orte-Initiative. [Dies wurde im November zurückgenommen.] Die Verbesserung des Radverkehrs ist kein explizites Ziel der Stadt Kronach. Letztendlich entscheidet der Stadtrat über die Prioritäten. Der Anteil des Radverkehrs am städtischen Gesamtverkehr ist nicht bekannt. Konkrete Ziele dafür setzt sich die Stadt nicht [Bamberg: Ist 23%, Ziel 30%]. Radverkehrszählungen werden allenfalls bei zwingenden Anlässen durchgeführt. Das Stadt-Logo kann nicht auf der Rad-Orte-Website bei den ideellen Unterstützern gezeigt werden, es ist ein Hoheits-Zeichen. Die Ergebnisse und Empfehlungen des ADFC-Fahrradklimatests von 2016 werden zur Kenntnis genommen und abgelegt. Die Stadt Kronach hat Vorbehalte, in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK) mitzuarbeiten. Allgemein seien Maßnahmen für den Radverkehr kaum durchführbar, weil dafür kein Geld da sei, und, weil die nötige Abstimmung mit den anderen Behörden nicht aussichtsreich sei.

29. Juni 2017 Auf Wunsch des ADFC informieren Erster Bürgermeister und Bauamt über die Verfüllung der wichtigen Fuss-/Rad-Unterführung unter der B173/B303 beim B85-Abzweig Nähe Südbrücke. Gefahr im Verzuge hätte flankierende Maßnahmen wie Erfassung des betroffenen Fuss-, Rad-, Moped-Verkehrs, Einrichten von Alternativwegen unmöglich gemacht. Wolfgang Beiergrößlein: Wenn die als Not-Alternative vorgesehene Rodach-Hubbrücke wegen Hochwasser oder Wartung nicht passierbar sei, dann könnten die Bürger solange auf ihren Weg verzichten. Der auf dieser Strecke liegende Steg unter der Südbücke könne nicht mehr 2017 ertüchtigt werden, sondern erst 2018.

25. Mai 2017 Die Rad-Orte-Initative übergibt dem Ersten Bürgermeister die für Kronach zusammengefassten Ergebnisse des ADFC-Radklimatests 2016 und bittet um Unterstützung und ein Gespräch.

30. April 2017 Der Erste Bürgermeister wird persönlich und per eMail über die Rad-Orte-Initiative informiert. Die Stadt Kronach wird um ideelle Unterstützung gebeten. Und um einen Ansprechpartner im Rathaus. Wolfgang Beiergrößlein sagt zu, Stellung zu nehmen.

Website der Stadt:: Wolfgang Beiergrößlein: "Ich freue mich auf viele gute Ideen und Verbesserungsvorschläge, wie unsere Stadt noch attraktiver und lebenswerter gestaltet werden kann."

.